• Hans-Günther Brünker (Volt)
Ja. Der Ausbau einer sicheren, durchgängigen Radverkehrsinfrastruktur ist ein zentrales Element des vom Stadtrat beschlossenen Verkehrsentwicklungsplans der Stadt Bamberg, den ich ausdrücklich unterstütze.
Dabei geht es nicht um ein Gegeneinander der Verkehrsträger, sondern um ein besseres Miteinander. Insbesondere auf stark belasteten Straßen sind baulich getrennte oder klar geschützte Radwege notwendig, um Sicherheit und gegenseitige Rücksichtnahme für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.
• Johannes Frey (Die Linke)
Dort wo es geht, ist dies immer zu befürworten. Wir setzen uns für getrennte Radwege ein, um den Radverkehr attraktiv und sicher zu machen. Kreuzungen möchten wir nach niederländischem Vorbild gestalten, sodass Abbiegevorgänge sicher sind. Radstreifen in Mittellage sehen wir besonders kritisch. Stattdessen setzen wir auf klare Radwege, die von Bereichen der Fußgänger*innen und der Fahrbahn getrennt sind.
• Jonas Glüsenkamp (Grünes Bamberg)
Von 2020-2022 war ich Mobilitätsreferent der Stadt Bamberg. In dieser Zeit ist ein sehr fortschrittlicher Verkehrsentwicklungsplan beschlossen worden, der umgesetzt werden muss. Um dieses Ziel zu erreichen, werde ich als Oberbürgermeister um Mehrheiten im Stadtrat für die Belange des Radverkehrs werben und auf Verwaltungsebene alles voranreiben, was dort direkt getan werden kann.
• Melanie Huml (CSU)
Ja.
Der Ausbau einer sicheren Radverkehrsinfrastruktur ist für uns ein wichtiger Baustein moderner Mobilität. Gerade Kinder, Familien und ältere Menschen brauchen Wege, auf denen sie sich sicher bewegen können. Deshalb setzen wir auf eigene, sichere Radwege statt Provisorien, bessere Übergänge an Knotenpunkten und eine spürbare Verbesserung der Verkehrssicherheit im Alltag.
Ein Schwerpunkt ist dabei die Schulwegsicherheit: Sichere Wege, bessere Ausleuchtung, klare Markierungen und barrierefreie Übergänge müssen für Kinder und Familien selbstverständlich werden.
• Claudia John (Freie Wähler)
Ich würde mir eine sichere Abtrennung des Radverkehrs wünschen. Gerade wenn man mit Kindern unterwegs ist, helfen auch Streifen auf der Straße wenig.
• Sebastian Niedermaier (SPD)
Der Lückenschluss im Radwegenetz muss konsequent vorangetrieben werden. Radwege dürfen nicht abrupt enden und Radfahrende plötzlich ungeschützt in den fließenden Verkehr entlassen. An besonders problematischen Stellen, etwa dort, wo Schutzstreifen zu schmal sind oder unvermittelt enden, müssen sichere Lösungen gefunden werden. Wo bauliche Radwege oder Schutzstreifen nicht möglich sind, braucht es klare verkehrsrechtliche Regelungen wie durchgezogene Fahrstreifenbegrenzungen und Überholverbote für einspurige Fahrzeuge, insbesondere dort, wo ein sicheres Überholen aufgrund von Straßenführung oder Sichtverhältnissen nicht möglich ist.
• Ralf Stöcklein (FDP)
Ich fahre jeden Tag Fahrrad. Wenn ich zum Arbeiten in München bin, genieße ich sehr die Radstrecken, wo komplette Fahrbahnen für den Radverkehr reserviert sind. Auch wenn in Bamberg vielleicht manches eine Nummer kleiner ist, will ich auf jeden Fall die gefährlichen Engstellen mit separaten Radfahrstreifen entschärfen – zum Beispiel in der Luitpoldstraße. Insgesamt muss die Radinfrastruktur massiv ausgebaut werden. Konkrete Ansatzpunkte sehe ich zum Beispiel im Zuge des Bahnausbaues, wo ich auf eine massiv verbesserte Radinfrastruktur setze – unter anderem mit neuen Radwegen in der Luitpoldstraße, am Pfisterberg, und am Bahnhof. Zudem benötigt Bamberg mehr Fahrradstellplätze.
• Jürgen Weichlein (Bambergs Mitte)
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